Kastastrophen und neuen Impulse

1993
Ein neues Landesnaturschutzgesetz bringt viele Verbesserungen für den Naturschutz außerhalb des Nationalparkes auf Inseln und Halligen.

1994
Die Anschwemmung von zigtausenden kleinen Beuteln mit dem Pestizid ApronPlus hält die Mitarbeiter aller Stationen auf Trab.
Wissen Gefahrguttransport

1995

Mit dem WWF, der SDN, dem Kreis Nordfriesland und dem Nordseebäderverband zeigt Schutzstation Wattenmeer den Ministern der Internationalen Nordseekonferenz im dänischen Esbjerg über 70.000 mal mit gesammelten Forderungskarten die "Rote Karte".

1995
Die Kampagne von WWF und Schutzstation Wattenmeer gegen Übernutzung des Wattenmeeres durch Muschelfischerei hat Erfolg. Ein naturverträglicher Plan wird nach Absprache mit den Naturschutzverbänden umgesetzt.

1996
Das jahrelange Engagement der Schutzstation Wattenmeer für Schweinswale trägt Früchte: Der Forderung nach einem Kleinwal-Schutzgebiet vor Sylt und Amrum schließen sich zahlreiche Gremien an.
Wissen Schweinswale

1996

Durch Ankauf rettet Schutzstation Wattenmeer mit Unterstützung des WWF in letzter Minute das jahrelang angemietete Seminarhaus auf Langeneß für den Naturschutz.

1997
Ein neuer Forschungsbericht mit Verbesserungsvorschlägen für den Nationalpark (Synthesebericht) führt sofort zu heftigen Reaktionen von Nutzergruppen und läutet eine erneute Diskussionsphase gegen den Nationalpark ein.

1997
Schutzstation Wattenmeer führt eine intensive Kampagne für das Kleinwal-Schutzgebiet und setzt sich für den Synthesebericht ein.

1998
Der Streit um den Nationalpark intensiviert sich. Schutzstation Wattenmeer gewinnt Pluspunkte mit engagiertem Einsatz im Rahmen der Öl-Katastrophe, die durch den brennenden Holzfrachter "Pallas" verursacht wird.
Wissen Schiffsunfälle

1999
Das neue Nationalparkgesetz wird vom Landtag verabschiedet. Schutzstation Wattenmeer rückt als klageberechtigter "Paragraph 29"-Verband in die "Oberliga" des Naturschutzes auf.

1999/2000
Mit der Verabschiedung des neuen Nationalparkgesetzes ist auch das erste europäische Wal-Schutzgebiet in Kraft gesetzt. Das bedeutet auch das AUS für riesige Windparks direkt vor den Wattenmeerinseln. Ein Erfolg, der maßgeblich auch auf die langjährige Kampagne der Schutzstation Wattenmeer zurück geht.

2000
Schutzstation Wattenmeer übernimmt mit neuen Betreuungsverträgen noch mehr Verantwortung für die Watten von Sylt bis zur Elbe.

2001
Mit einer Klage verhindern Schutzstation Wattenmeer und NABU die Verlegung des VikingCable durch die Kernzone des Nationalparks.

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