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Die Brandseeschwalbe  (Sterna sandvicensis)

Punk-Möwe?
Alle Seeschwalben der Nordsee haben einen weißen Körper mit schmalen grauen Schwingen sowie eine schwarze Kopfkappe. Nur eine hat jedoch einen zerzausten schwarzen Federschopf am Hinterkopf und einen markant krächzenden Ruf: Die Rede ist von der Brandseeschwalbe, der größten heute noch an der Nordsee brütenden Seeschwalbe.

Gesellig, aber schreckhaft
Die Brandseeschwalbe ist beiderseits des Atlantiks sowie am Schwarzen- und Mittelmeer verbreitet. Sie ist ein strenger Koloniebrüter und bildet im Wattenmeer nur wenige, dafür aber oft große Kolonien mit 1000-8000 Brutpaaren. Pro Quadratmeter können 10 – 12 Paare leben! Nur völlig ungestörte Brutplätze auf Vogelinseln werden von den Vögeln akzeptiert. Eine einzige Störung während der Koloniegründung kann reichen, um die ganze Kolonie zu vertreiben.

Saisongast
Im August, wenn die Jungen flügge sind, ziehen die Brandseeschwalben an Orte im Watt, wo das Fischen besonders leicht ist. Die Jungen müssen das Stoßtauchen nach Kleinfischen erlernen. Ende September verlassen die Vögel als letzte Seeschwalbe das Wattenmeer und zieht an die afrikanische Westküste. Erst im nächsten April erscheint sie als Frühlingsbote wieder vor unserer Küste.


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  Brandseeschwalben Kolonie
  Bild: Brandseeschwalben Kolonie

  Dokumente zum Thema:
    Brandseeschwalbe




Verantwortlich: Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer e.V. - Realisierung: Silvan Rehberger, youngbrain:
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