blaublau blau Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer e.V.
Wattenmeer Wattenmeer HomeAktuellWissenErlebenNaturschuleHelfenWir über unsKontakt
Wattenmeer Wattenmeer        
- Wissen
 
- Zur Übersicht
 
- Tiere
 
- Säuger
Heuler gefunden!
Kegelrobbe
Kleinwalstrandungen
Pottwalstrandungen
Schweinswal
Seehund
Seehundaufzucht
Seehundssterben
 
   

Kegelrobbe   (Halichoerus grypus)

Wieso kegeln sie?
Die Kegelrobbe hat ihren Namen wegen ihres langen, kegelförmigen Kopfes bekommen, der ihr im englischen auch den Namen "horsehead" einbrachte. In den meisten anderen Ländern heißt sie "Graue Robbe", obwohl die Männchen dunkel mit hellen Flecken sind und die Weibchen hell mit dunklen Flecken.

Wo kegeln sie?
Im Wattenmeer gibt es drei kleine Kolonien der Kegelrobbe: bei Terschelling, auf Helgoland und zwischen Sylt und Amrum. In britischen, isländischen und neufundländischen Gewässern ist die Art häufig, während die Ostseepopulation durch die Belastung mit Chlorkohlenwasserstoffen vom Aussterben bedroht ist.

Wie kegeln die Robben?
Kegelrobben können 20 Minuten lang und 140 Meter tief tauchen. Bei Niedrigwasser rasten die Tiere auf Sandbänken oder Felsen, bei Hochwasser gehen sie auf die Jagd. Jedes Tier braucht etwa 10 kg Fisch täglich. Die Jungen werden ab Dezember an ungestörten, hochwassersicheren Plätzen geboren. Die weiß bepelzten Jungen liegen stundenlang allein am Strand, ehe das Muttertier zum Säugen zurückkehrt. Nach 4-6 Wochen werden die Jungen entwöhnt, bekommen ein dunkles Fell und werden selbständig.


---------------------
  Kegelrobbe
  Bild: Kegelrobbe

  Dokumente zum Thema:
    Kegelrobbe




Verantwortlich: Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer e.V. - Realisierung: Silvan Rehberger, youngbrain:
URL dieser Seite: http://www.schutzstation-wattenmeer.de/wissen/kegelrobbe.html