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Der Kotpillenwurm  (Heteromastus, Scoloplos)

Wer sind die Gummibandwürmer?
Im Wattboden leben mehrere fadendünne, oft rot gefärbte Würmer von 5 - 10 cm Länge. Sie sind sehr dehnbar, was ihnen den scherzhaften Namen "Gummibandwürmer" eingetragen hat. Der im Schlick wohnende Kotpillenwurm (Heteromastus) und der weit verbreitete Kiemenringelwurm (Scoloplos) sind die beiden häufigsten Arten dieser Gruppe.

Wie leben sie?
Die meisten kleinen Borstenwürmer ernähren sich von organischen Bestandteilen des Schlicks oder sind Aasfresser. Sie sind kurzlebig und werden oft Opfer der Vögel, Fische und Krebse. Pro Quadratmeter leben mitunter mehrere Tausend dieser Würmer.

Eier zu Ostern
Zu Ostern im März - April erscheinen an der Bodenoberfläche die Eiballen der kleinen Würmer, oft pro Quadratmeter über 200 Laichbällchen. Jedes Weibchen produziert einen ca. 1 cm großen Gallerttropfen, in dem es bis zu 10.000 mikroskopisch kleine Eier einschließt. Kleine Freßfeinde können die Gallerte nicht durchdringen. Für große Räuber lohnt es sich nicht, den kalten "Glibber" zu fressen, denn das Erwärmen im Magen kostet mehr Energie, als daraus zu gewinnen ist.


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  Spuren des Kotpillenwurms
  Bild: Spuren des Kotpillenwurms

    




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