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Moose an der Küste  (Polytrichum piliferum)

Gibt es Küsten-Moose?
Nicht nur in dichten Wäldern, auch in alten Dünen, wo der Sand zur Ruhe gekommen ist, wachsen verschiedene Moose. Gemeinsam mit Flechten bilden sie dichte Polster auf dem Sand von Graudünen, wo keine höhere Pflanze ihnen die Sonne nimmt.

Wie sehen sie aus?
Ein häufiges und gut erkennbares Moos der Dünen ist das Glashaar-Bürstenmoos aus der Gruppe der Laubmoose. Es ist weltweit verbreitet, kommt also in den Anden ebenso vor wie auf Island und Sylt. Wie Flaschenputz-Bürsten sehen die aufrechten, unverzweigten Ästchen dieser Gattung aus. Die quirlig angeordneten Blätter enden in den namensgebenden durchsichtigen Borsten.

Kommt zum Moos der Klapperstorch?
Moose haben anstelle von Blüten kleine becherförmige Organe, in die die Geschlechtszellen anderer Moospflanzen vom Regenwasser hinübergespritzt werden. Männliche Bürstenmoos-Polster bilden im Sommer rötliche Blattbecher, während auf weiblichen Pflanzen gestielte Sporenträger wachsen. Aus diesen wächst nach der Befruchtung ein langer Stiel empor, der am Ende eine Sporenkapsel bildet. Diese entlässt winzige Sporen in den Wind, die zu neuen Moospflanzen heranwachsen.


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  Dünen auf Amrum
  Bild: Dünen auf Amrum

    




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