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Die Pfuhlschnepfe  (Limosa lapponica)

Woran erkennt man die Pfuhlschnepfe?
Dieser recht scheue Vogel ist am besten an seinem langen, leicht nach oben gebogenen Schnabel zu erkennen. Der Schwanz ist braun-weiß quergestreift. In der Brutsaison sind die Männchen rot gefärbt. In der Größe reicht die Pfuhlschnepfe fast an den auffälligen Austernfischer heran.

Wo kommt sie her?
Die Pfuhlschnepfen im Watt kommen teils aus Skandinavien, teils aus Sibirien, wo sie am Rande der Taiga brüten. Nach der Brutzeit ziehen sie ins Wattenmeer, wo sie sich gleichmäßig verteilen. Die skandinavischen Exemplare mausern und überwintern hier. Die Sibirier dagegen fressen sich nur ein Fettpolster an und ziehen weiter nach Afrika. Sie kehren erst Ende April wieder ins Watt zurück, während die skandinavischen Pfuhlschnepfen schon ab März wieder im nördlichen Wattenmeer zu sehen sind.

Wie kommt sie mit der langen Wanderung zurecht?
Die sibirischen Durchzügler haben das Problem, dass sie nicht zu schwer sein dürfen, denn beim Langstreckenflug kostet jedes Gramm Gewicht zusätzliche Energie. So verkleinern sie ihre Organe, um Gewicht einzusparen! Am Ende eines Fluges sind dann nicht nur die Fettreserven verbrannt, sondern auch Teile des Brust- und Herzmuskels.


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  Pfuhlschnepfe
  Bild: Pfuhlschnepfe

    




Verantwortlich: Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer e.V. - Realisierung: Silvan Rehberger, youngbrain:
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