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Die Portulak-Keilmelde  (Halimione portulacoides)

Busch in der Marsch?
Vor den Seedeichen wachsen die von Salz und Wellen geplagten Pflanzen nicht in den Himmel, sondern schaffen höchstens Kniehöhe. Nur eine einzige Art von Gebüsch gibt es in der Salzwiese: das Keilmelden-Gestrüpp.

Immergrüner Zwergstrauch
Die kleinen Sträucher der Portulak-Keilmelde sind ganzjährig beblättert und können ausgedehnte Bestände bilden, sofern die Pflanze nicht durch Beweidung zerstört wird. Im Juli trägt sie unauffällige gelbe Blütentrauben, aus denen Samen entstehen, die im Herbst massenhaft im Spülsaum liegen.

Robuste Sippe
Die Keilmelde gehört wie viele Küstenpflanzen zur Familie der Meldengewächse, die besonders gut an salzige Böden angepaßt ist. Sie pumpt das über die Wurzeln unfreiwillig aufgenommene Salz in flache Blasenhaare, die sie dann abwirft. Die Blasenhaare bedecken als silbrige Schicht Blätter und Stengel der Pflanze.

Wo ist sie zu finden?
Die Portulak-Keilmelde wächst schon knapp oberhalb der mittleren Hochwasserlinie. Bevorzugt steht sie auf leicht sandigen Böden oder an Prielkanten, wo der Boden nicht zu staunaß ist. In beweideten Vorländern werden Keilmeldenfluren vom Andelrasen ersetzt.


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  Portulak-Keilmelde
  Bild: Portulak-Keilmelde

    




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