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Die Schuppenmiere  (Spergularia spp.)

Kleine rosa Verwandte
Im Sommer finden sich in Salzwiesen die kleinen rosa Blüten von zwei Schuppenmieren-Arten. Beide Mieren haben verdickte, nadelartige Blätter, die paarweise am Stengel stehen.

An den Blüten sollt Ihr sie erkennen
Häufiger zu finden ist die Flügelsamige Schuppenmiere. Sie hat 8-12 mm große, hellrosa Blüten mit kurzen Kelchblättern und zehn Staubbeuteln. Die Salzschuppenmiere dagegen hat dunkelrosa Blüten von höchstens 8 mm Durchmesser mit fünf Staubbeuteln. Ihre Kelchblätter sind länger als die Blütenblätter.

Wo gibts denn sowas?
Beide Schuppenmieren sind weltweit in Küstensalzwiesen und Steppen anzutreffen. Im Watt wachsen sie nur auf feuchten Wuchsorten der mittleren bis oberen Salzwiesen. Die Salzschuppenmiere gedeiht nur punktuell auf Trampelpfaden und in ausgetrockneten Pfützen. Die Flügelsamige Schuppenmiere wächst auf normalen Kleiböden und ist im Hochsommer fast überall im Rotschwingelgras zu finden.

Wenn das Wasser kommt
Die Schuppenmieren schützen ihre empfindlichen Blütenorgane, indem die rosa Kronblätter sich bei steigendem Wasser schließen und eine Luftblase festhalten, die das Blüteninnere trocken hält. Wer eine Blüte mit dem Stiel voran unter Wasser zieht, kann dies beobachten!


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  Schuppenmiere
  Bild: Schuppenmiere

  Dokumente zum Thema:
    Schuppenmiere




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