Wunder der Vielfalt

Die Krebstiere sind im Meer so artenreich, vielfältig und interessant wie keine andere Tiergruppe. Manche sind groß und schmerzhaft, so wie Taschenkrebs und Strandkrabbe. Andere sind klein und scherzhaft, so wie Schlickkrebs und Quallenflohkrebs. Wieder andere sind sesshaft wie die Seepocken, und manche sind nahrhaft wie die Garnelen, die auf dem Krabbenbrötchen locken.

Vielfalt durch Beine

Ein Teil des Erfolgsgeheimnisses der Krebstiere sind ihre Beine. Fast jedes Körpersegment kann Beine haben, und jedes Bein kann Seitenäste haben, die im Lauf der Evolution zu Kiemen, Paddeln, Scheren, Fächern oder Panzerplatten umgeformt wurden. Sogar den Düsenantrieb haben Krebse - die Meerasseln - durch Nutzung ihrer Bauchbeine bereits vor Jahrmillionen erfunden.

Beine, die nachwachsen

Wie die Insekten, tragen auch Krebse einen schützenden Chitinpanzer. Sie verstärken ihn allerdings noch durch Kalk, was unter Wasser leichter zu tragen ist und sie dadurch zu schwer gepanzerten Rittern macht. Bei jedem Wachstumsschritt wird der alte Panzer abgeworfen und ein neuer gebildet. Sogar abgebissene Beine können bei diesen Häutungen ersetzt werden!

Bestimmungsbuch: DeHaas & Knorr (1990): Was lebt im Meer?

Ein kleiner Einsiedlerkrebs in einem Netzreusenschneckenhaus
Strandkrabben
Antennenkrebs
Diogenes-Einsiedlerkrebs
Taschenkrebs