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Die Trauerente  (Melanitta nigra)

Wieso trauert die Ente?
Ihren Namen trägt die Trauerente wegen des tiefschwarzen Federkleids der Erpel. Aber es ist auch fast nur bei traurigen Anlässen, dass man eine Trauerente aus der Nähe zu sehen bekommt. Nur geschwächte Vögel, die Opfer einer Ölpest sind, kommen an die Strände.

Gesunde Trauerenten überwintern weit vor der Küste bis etwa zur 20 m-Tiefenlinie. Sie sind allenfalls als schwarze Pünktchen auf See zu erahnen.

Was tut sie bei uns?
Den größten Teil des Jahres verbringen die europäischen Trauerenten auf der Nord- und Ostsee, wo sie ab Juli zur Mauser und anschließend zur Überwinterung bleiben. Im Wattenmeer halten sich einige 10.000 Stück auf, in Dänemark an der Westküste 100.000, auf der Ostsee bis zu 1 Million Exemplare. Im März ziehen sie wieder in ihre Brutgebiete.

Auf dem Meer frisst sie Muscheln und Schnecken, die sie tauchend aus bis zu 30 m Tiefe heraufholt und im muskulösen Kaumagen zerknackt. Trauerenten sind sehr gesellig. Sie tauchen oft zu mehreren synchron nach Nahrung und kehren gleichzeitig wieder an die Oberfläche zurück.

Was tut sie woanders?
Trauerenten brüten an Seen, Flüssen und in Mooren der arktischen Tundra. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Nordskandinavien, Schottland, und Island bis Sibirien und Kanada.


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  Trauerente
  Bild: Trauerente

    




Verantwortlich: Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer e.V. - Realisierung: Silvan Rehberger, youngbrain:
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