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Der Tüpfelfarn   (Polypodium vulgare)

Kennen Sie den Tüpfelfarn?
Im Gegensatz zu den meisten heimischen Farnen, die stark zerschlitzte Fiederblättchen haben, hat der Tüpfelfarn einfach gekämmte, bis 30 cm hohe Blätter. Im Sommer bildet er an ihrer Unterseite Doppelreihen von Sporenkapseln aus, die im Winter zur Reifezeit braun werden. Von diesen Sporentüpfeln kommt sein Name.

Blüht der Farn auch mal?
Sporenpflanzen sind die Vorläufer der Blütenpflanzen. Aus den Sporen wachsen winzige Keime, auf denen sich Geschlechtsorgane befinden. Diese können durch "einschlagende" Regentropfen von den Geschlechtszellen benachbarter Vorkeime befruchtet werden. Danach kann der Vorkeim zur Farnpflanze heranwachsen.

Wo wächst Tüpfelfarn?
Er stammt aus bodensauren Eichenwäldern und ist in Norddeutschland weit verbreitet. Auch an der Schattenseite von Wallhecken ist er häufig. An der Küste tritt Tüpfelfarn regelmäßig an den schattigen Nord- und Osthängen alter Braundünen auf. Hier bildet er lockere Bestände im Heidekraut. Die Sonnenseite sagt ihm nicht zu, da er dort von Austrocknung bedroht ist. Dass er überhaupt im Freiland ohne Baumdach gedeihen kann, ist der hohen Feuchtigkeit der Seeluft zu verdanken.


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  Tüpfelfarn im Schnee
  Bild: Tüpfelfarn im Schnee

  Dokumente zum Thema:
    Tüpfelfarn




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