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Vögel
Was piept im Watt?
Im Wattenmeer sind etwa 70 Vogelarten regelmäßig und weit verbreitet zu sehen. Besonders artenreich sind Watvögel, Enten und Möwenartige; eine kleinere Rolle spielen Sing- und Greifvögel. Viele Arten, die hier rasten, brüten in weit entfernten Gebieten der Arktis.
Wann piept´s im Watt?
Nur wenige Vogelarten sind ganzjährig bei uns zu sehen, und selbst von diesen Standvögeln ist kaum ein Vogel wirklich das ganze Jahr hindurch hier. Etwa 10 - 12 Millionen Zugvögel machen jährlich Station im Wattenmeer und fressen sich hier Fettpolster für den Weiterflug an. Die größten Vogelzahlen sind im Mai und August festzustellen. Im Winter dagegen ziehen unsere Brutvögel (Austernfischer, Möwen, Rotschenkel...) gen Südwesten, und Artgenossen aus Skandinavien nehmen ihren Platz ein.
Warum ist das Watt eine Vogellandschaft?
Die offenen Wattflächen, auf denen sich kein Raubtier ungesehen anschleichen kann, wo reichlich Kleintiere leben und wo das Salzwasser Parasiten und Krankheitskeime fernhält, sind ein erholsames Fleckchen für Zugvögel zum Fressen und Mausern. Im Winter, wenn Sturmfluten oder Eis das Watt tagelang nicht trockenfallen lassen, verlassen viele Vögel das Wattenmeer und kehren erst im Frühjahr wieder auf dem Durchzug zurück.
Literatur: Nationalparkamt (2001): Vogel-Checkliste Nationalpark Schl.-Holst. Wattenmeer
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   Bild: Knutts in St. Peter Ording
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