Versammlungssplitter

Gehört und gesehen auf der Mitgliederversammlung vom 1.4.2000

30.04.2000

Wussten Sie eigentlich, dass die Schutzstation Wattenmeer jederzeit gern neue Mitglieder willkommen heißt?

Stimmberechtigtes Mitglied zu sein, bedeutet bei unserem Verband jedoch auch, ganz aktiv mitzuarbeiten. Nur wenn ein Verantwortungsbereich übernommen wird, kann laut Satzung die Mitgliederversammlung einem Antrag auf Mitgliedschaft zustimmen. Welche Arbeitsfelder noch sinnvoll abgedeckt werden sollten, kann man in Gesprächen mit anderen Mitgliedern, Hauptamtlichen oder dem Vorstand erfahren.

Besonders gern gesehen sind engagierte Menschen, die sich im Sinne der Schutzstation Wattenmeer vor Ort an der Küste für die Zentren und Aussenstellen des Verbandes engagieren. Aber auch für Naturfreunde, die weit weg von der Küste wohnen ist eine Mitgliedschaft nicht ausgeschlossen. Im Zeitalter der schnellen Kommunikationswege könnten beispielsweise Projekte am Computer oder andere der Verbandsarbeit dienliche Zuarbeiten für die gute Sache durchaus auch im Bayrischen Wald erledigt werden.

Wer dafür keine Zeit hat, kann über einen nach oben hin offenen Jahresbeitrag ab 50 DM natürlich jederzeit als Fördermitglied dem Wattenmeer helfen. Während sich unsere mehrere tausend Fördermitglieder über das ganze Bundesgebiet verteilen, ballen sich die 50 stimmberechtigten Mitglieder überwiegend im Norddeutschen Raum. Mindestens einmal im Jahr kommen viele von Ihnen zur Mitgliederversammlung zusammen. Die letzte fand am 1.April in Rendsburg statt

Kassenprüfung bei der Schutzstation Zwischen Juli und November 1999 hatte die Geschäftsstelle unseres Verbandes Dauerbesuch von Mitarbeitern der Finanzprüfung des Umweltministeriums. Alle Jahre wieder führen die Beamten bei den gemeinnützigen Naturschutzverbänden langwierige Routineuntersuchungen durch, um zu prüfen, inwieweit Landeszuschüsse für die Betreuungsarbeit in Nationalpark und Naturschutzgebieten zweckdienlich verwendet wurden.

Zum Abschluss ihrer "Büroarbeit" reisten die Prüfer Ende März 2000 noch zu unseren Stationen auf Sylt und Hallig Hooge, um ihren Eindruck draussen vor Ort zu komplettieren. Wie schon in Vorjahren war das Ergebnis der Prüfung einmal wieder erfreulich. Die Prüfer hatten nichts zu beanstanden. Auch die Kassenprüfer unseres Verbandes, Frau Meyer-Reil, Herr Green und Herr Bahe konnten den Vorstand auf der vor kurzem stattgefundenen Mitgliederversammlung mit allen mitgliedern zusammen für das Geschäftsjahr 1999 vollständig entlasten.

Neuer Wattenmeer Film der Schutzstation Karl-Heinz Garberding, Vereinsmitglied und Profi-Filmer, produzierte in den vergangenen Jahren in seinem eigenen Film- und Tonstudio einen Informationsfilm im 16 mm Format über die Arbeit der Schutzstation im Wattenmeer. Das knapp 20 minütige Portrait eines Lebensraumes besticht mit seinen eindrucksvollen Tier- und Landschaftsaufnahmen. Faszination und Problematik des Wattenmeeres werden ausgewogen und informativ dargestellt. Eine eindrucksvolle Präsentation, die auch unsere Verbandsarbeit anschaulich vermittelt. Demnächst als Videoversion auf allen Zentren und in der Geschäftsstelle erhältlich!

Wattweg auf dem Datenhighway Das von Vorstandsmitglied Tim Weilkiens ins Leben gerufene virtuelle Zentrum der Schutzstation Wattenmeer konnte seit seiner Eröffnung im Jahre 1997 im Internet bereits rund 17000 Besucher empfangen. Die beliebte Webpage wird jetzt hinter den Kulissen grundüberholt. In Zusammenarbeit mit Prof. Peter Kabel von der Firma "Kabel New Media" erarbeitet der Kommunikationsdesign-Student Hennes Bürgel im Rahmen seiner Abschlussarbeit mit Tim Weilkiens ein völlig neues Seitendesign. Da ensteht eine ansprechende und nützliche Informationsdrehscheibe für alle Wattenmeerfans nach dem neusten Stand der Internettechnik. Lassen Sie sich überraschen-wir sagen Ihnen wann es soweit ist-solange wünschen wir Ihnen weiterhin viel Spaß auf unseren derzeit fast 100 Web-Seiten: www.schutzstation-wattenmeer.de

Faszination Nordseenatur - unsere neue Wanderausstellung ist ab jetzt neben der Dünentherme in St. Peter Ording zu sehen-ein Besuch lohnt sich!