Brutvogelkartierung 2019

10.5.2019: Die Freiwilligenteams am Festland und auf den Inseln und Halligen sind zurzeit viel mit der Kartierung der heimischen Brutvögel im Nationalpark beschäftigt. Insgesamt sechsmal müssen die oft viele Kilometer langen Küstenabschnitte begangen werden. Nach den Frühbrütern wie Graugänsen oder Kiebitzen werden jetzt z. B. die überall in den Flächen verteilten Rotschenkel oder Austernfischer erfasst. Eine Aufgabe, die insbesondere in unwegsamem Gelände viel Ausdauer erfordert. Nicht ganz einig sind sich die Teams, was man am besten anzieht, um etwa schlickige Priel zu durchqueren. Stiefel bleiben leicht im Schlick stecken. Sicherer sind Wathosen. Allerdings sind sie auch ziemlich schwer und mit der Zeit oft auch zu warm. Manche sind daher einfach nur in engen Hosen und Socken unterwegs... Klar ist allerdings, dass die Zeiten von Papierkarten und Stift demnächst vorbei sind. In diesem Jahr erproben mehrere Stationen die Erfassung mit wasser- und stoßfesten Tablet-Rechnern. Diese laden nach der Kartierung die Ergebnisse automatisch in die Datenbank. Die Teams, die draußen noch mit Papier unterwegs sind, müssen hingegen ihre Daten noch am Bürorechner ins System übertragen. Voraussichtlich wird das in diesem Frühjahr aber zum letzten Mal notwendig sein. Spannend und interessant ist die Kartierung aber auf jeden Fall. Morgen stellen wir einige Vogelarten vor, die die Teams im Augenblick erfassen.

Mehr über die 2019 erfassten Vogelarten gibt es hier.