Die Fichte

(Picea abies)

Was macht der Weihnachtsbaum im Watt?

Die Vorlandsicherung im Wattenmeer ohne diesen Baum nicht denkbar. Im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer wurde 1999 Fichtenmaterial im Wert von 2,2 Mio DM beim Bau der Buschlahnungen verbaut. Die Lahnungen fördern die Sedimentation und können Abbruchkanten vor Erosion schützen.

Wo kommt die Fichte her?

Fichten wachsen normalerweise auf Mooren und im Gebirge in Höhen von 500-1300 m. Die Fichte nimmt 40% der Waldfläche der BRD ein und ist der "Brotbaum" der deutschen Forstwirtschaft. Auf kühlen Standorten ist sie den sonst konkurrenzstärkeren Laubbäumen überlegen.

Es sind keine Tannenzapfen!

Fichten blühen ab dem 30. Lebensjahr. Ihre langen, glatten Zapfen hängen an den Zweigen, entlassen im Spätwinter die geflügelten Samen, und fallen erst dann herab. Bei der Tanne hingegen stehen die Zapfen auf den Zweigen und blättern als Einzelschuppen herunter! Wer also am Waldboden einen ganzen Zapfen findet, steht unter einer Fichte oder Kiefer, aber nicht unter einer Tanne!