Unsere Naturschutzarbeit vor Ort

Die Halligwiesen und das Vorland im Osten der Hallig sind herausragende Brut- und Rastgebiete für verschiedenste Küstenvogelarten. Die neben der Peterswarf gelegene 20 ha große WWF-Fenne dient über viele Jahre der Erforschung einer naturverträglichen Salzwiesennutzung. Vom Nationalpark-Seminarhaus aus leisten wir folgende Forschungs- und Naturschutzaufgaben auf Langeneß:

  • Zählung der Rastvögel an den Hochwasserrastplätzen auf der Hallig
  • Kartierung der Brutvögel von April bis Juni
  • Untersuchung des Bruterfolgs beim Austernfischer
  • Zählung der Ringelgänse im Frühjahr, Herbst und Winter
  • Kartierung der im Watt lebenden Organismen im März und August
  • Schutz der Brut- und Rastgebiete auf der Hallig und im Vorland
  • Spülsaumkontrollen im Winterhalbjahr im Auftrag des Umweltbundesamtes
Alle 14 Tagen werden die Vögel auf der Hallig gezählt.
Besonders der Austernfischer steht dann im Fokus, denn ...
... rund 10 % aller Austernfischer in Deutschland brüten auf der Hallig Langeneß.
Zu diesem Zweck erheben wir auch den Bruterfolg und beringen Jungvögel.
Im März und Oktober kartiert das Team das Watt auf ausgewählten Strecken.
Im Frühjahr wird das Schutzgebiet ausgewiesen.