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Nesseltiere

Wer nesselt?
Zum Stamm der Nesseltiere gehören ganz unterschiedliche Tiere, die alle im Wasser und fast alle im Meer leben: Quallen, Korallen, Seeanemonen und Seemoos-Polypen. Allen gemeinsam ist der Besitz der komplizierten Nesselzellen, die in der Evolution nur einmal "erfunden" worden sind und als Schutz und zum Beutefang dienen.

Wie nesseln sie?
Die mikroskopischen Nesselzellen sitzen in der Haut der Nesseltiere, meist an speziellen Fangarmen (Tentakeln), und besitzen einen nach außen ragenden Auslösestift. Wird dieser berührt, explodiert die unter gewaltigem Druck stehende Nesselzelle und stülpt blitzschnell einen langen Faden aus, der oft mit Widerhaken versehen ist und Gift enthält. Das Beutetier wird gelähmt und kann gefressen werden, Angreifer werden abgeschreckt.

Was tut man dagegen?
Die meisten bei uns heimischen Nesseltiere sind winzig und harmlos. Oder hatten Sie schon einmal Probleme mit Zypressenmoos, Köpfchenpolyp, Leuchtquallen oder der Schlickanemone? Selbst unter den fünf großen Schirmquallen, die bei uns vorkommen, sind nur drei schmerzhaft: Blaue und Gelbe Haarqualle (Feuerqualle) und manchmal die Kompassqualle. Die Nesselarme mit Seewasser oder Essig abspülen, Kühlsalbe drauf und abwarten...


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  Feuerqualle
  Bild: Feuerqualle

    




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