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Die Silbermöwe   (Larus argentatus)

Unsere bekannteste Möwe
Wohl jeder Nordseebesucher kennt diese Großmöwe mit dem kräftigen gelben Schnabel, den gelben Raubvogelaugen und den rosa Füßen. Die Deckfedern der Hand- und Armschwingen sind silbergrau, der ganze Rest des Gefieders ist strahlend weiß. Jungvögel tragen drei Jahre lang ein graubraun geflecktes Jugendkleid, sind aber schon so groß wie Altvögel.

Von Neujahr bis Silvester
Silbermöwen sind ganzjährig an der Küste anzutreffen, wobei ihre Zahlen im Winter niedriger sind. Als Winterquartier dienen ihnen Müllkippen, besonders in deutschen Großstädten. Hier wurden schon beringte Exemplare aus Spanien, Schweden, Russland und der Ukraine entdeckt! Im Sommer ernähren die Vögel sich auf See von Fischabfällen, im Wattenmeer von Krabben und Muscheln oder in Küstenorten von Keksen.

Trautes Heim
Die Art brütet in großen Kolonien in Küstendünen. Silbermöwen sind recht brutplatztreu und können über 30 Jahre alt werden. Die Partner erkennen sich am Ruf, selbst im Gekreisch einer 10.000 Brutpaare umfassenden Kolonie! Von den etwa 80.000 Brutpaaren des Wattenmeeres nisten etwa 80 % in West- und Ostfriesland.


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  Silbermöwe
  Bild: Silbermöwe

    




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