Amrumer Freiwillige berichten von ihrem Erlebnisjahr
Interessanter Abend in Wittdüner Kapelle
Wie fühlt es sich an, mit 18 oder 19 Jahren für ein Jahr nach Amrum zu ziehen, Besucher durchs Watt zu führen und plötzlich Vogelarten am Ruf zu erkennen? Darüber berichteten unsere Freiwilligen Kristin, Eva und Janne gemeinsam mit zwei Ehrenamtlichen vom Öömrang Ferian bei einem Gesprächsabend in der Wittdüner Kapelle.
Vor rund 50 Gästen erzählten die fünf von ihrem Alltag zwischen Wattführungen, Vogelzählungen, Kartierungen und Seminaren. Dabei wurde schnell deutlich, wie viel sie in den vergangenen Monaten gelernt haben. Viele erinnern sich noch an die Nervosität vor der ersten Führung – heute stehen sie ganz selbstverständlich vor großen Gruppen und geben ihr Wissen weiter.
Natürlich ging es nicht nur um die Arbeit. Auch das Leben in der WG, gemeinsame Spieleabende, die Begeisterung für Vögel, Wattwürmer und Muscheln sowie besondere Erlebnisse wie die Bewachung einer Kegelrobbe an der Norddorfer Odde sorgten für viele Schmunzler im Publikum.
Am Ende blieb vor allem ein Eindruck: Ein Freiwilligendienst auf Amrum bedeutet weit mehr als Naturschutz. Es ist ein Jahr voller Begegnungen, Gemeinschaft und Erfahrungen, die viele noch lange begleiten werden. Entsprechend groß war der Applaus für die fünf jungen Menschen und ihr Engagement für das Wattenmeer.
Und vielleicht machte der Abend ja auch dem einen oder der anderen Lust, selbst einmal einen Freiwilligendienst im Wattenmeer zu absolvieren.




