Schutzstation Wattenmeer zu freiwilligem Zivildienst:
Nicht elegant, aber hilfreich

24.08.2010

 

„Die Pläne zur Schaffung eines freiwilligen Zivildienstes sind zwar keine elegante, aber eine hilfreiche Initiative“, sagt Rainer Borcherding von der Schutzstation Wattenmeer zu den am 23.08.10 bekannt gegebenen Konzepten aus dem Bundesfamilienministerium.

„Im Ringen der verschiedenen Ministerien hat ein pragmatischer Ansatz die Oberhand gewonnen,“ sagt Borcherding als Vertreter der bundesweit ältesten Einsatzstelle für Zivis im Naturschutz. Auf Bundesebene würden so klare Strukturen geschaffen für eine Ablösung des bisherigen Zivildienstes als Pflichtdienst.

Eine Umverteilung freiwerdender Mittel aus dem Zivildienstetat zu Gunsten der bestehenden Freiwilligendienste ist aus Sicht von Borcherding für den Umweltbereich bisher nicht gelungen. Nicht einmal die Frage der Umsatzsteuerfreiheit der Jugendfreiwilligendienste sei befriedigend gelöst worden. In dieser politischen Gemengelage sei es daher sehr erfreulich, dass ein freiwilliger Zivildienst an die Stelle des bisherigen Pflichtdienst trete und funktionierende Strukturen erhalten würden.

Bald als Freiwilliger? Zivi beim Vogelzählen