SOS fürs Meer: Nord- und Ostsee in Gefahr!

Mit Protestmail den Appell der Naturschutzverbände an die Bundeskanzlerin unterstützen!

20.03.2017

Unter dem Druck der Ministerien für Landwirtschaft, Wirtschaft, Verkehr und Forschung hat das Bundesumweltministerium den verwässerten Schutzgebietsverordnungen in Nord- und Ostsee zugestimmt. Auch zukünftig soll in FFH- und Vogelschutzgebieten gefischt, Sand und Kies abgebaut und mit Schallkanonen der Meeresboden untersucht werden. Gleichzeitig soll das novellierte Bundesnaturschutzgesetz den Ministerien ein Vetorecht bei zukünftigen Schutzmaßnahmen zusichern. Es droht der Ausverkauf von Nord- und Ostsee!
Die Umweltverbände appellieren in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin: Setzen Sie Deutschlands guten Ruf im Meeresschutz nicht aufs Spiel. Verhindern Sie inhaltsleere Verordnungen und sorgen Sie dafür, dass Arten und Lebensräume effektiv geschützt werden. Helfen auch Sie uns - unterstützen Sie "SOS fürs Meer" und schicken Sie der Kanzlerin eine Protest-E-Mail!

Nicht nur Schweinswale sind durch neue Regeln bedroht,...

... sondern auch Meeresenten wie die Eisente.