Watt, Wildnis und Welterbe

01.August 2009: Tag des offenen Welterbes bei der Schutzstation Wattenmeer

29.07.2009

Die schnellste Schnecke der Welt ist hier genauso zu Hause wie der Zugweltmeister unter den Seevögeln. Zwölf Millionen Vögel rasten jedes Jahr im Wattenmeer und suchen auf den weiten Wattflächen nach Nahrung. Über 20.000 Tier- und Pflanzenarten bevölkern Salzwiesen, Priele, Sand- und Schlickflächen. Deshalb bietet die Schutzstation Wattenmeer zum "Tag des offenen Welterbes" am 01.08.09 in ihren Stationen von Sylt bis zur Elbmündung ein besonderes Veranstaltungsprogramm.

 

Auf Nordstrand erfahren die Gäste bei einer Welterbeführung ins Watt, was das Wattenmeer mit den Everglades in Florida gemeinsam hat, auch wenn es hier keine Alligatoren gibt oder wieso manche Schlickpflanzen aussehen, als ob sie in der Sahara wachsen würden.

Treffpunkt: 15.30 Uhr, Fuhlehörn, Nordstrand

 

Wer besonders lange das Weltnaturerbe genießen will, kann dieses auf Hallig Hooge bei einer Wanderung zur Vogelhallig Norderoog tun. Vier Stunden dauert die Wanderung zu diesem Paradies der Seevögel, auf der zur Brutzeit nur ein einzelner Vogelwart wohnt.

Treffpunkt: 15.00 Uhr, Deichabgang Ockelützwarft, Hallig Hooge

 

Auf der Insel Föhr gehen Welterbefreunde mit einem echten Fischkutter auf große Fahrt, um einen Blick in die Welt der Seesterne, Einsiedlerkrebse und Flundern zu riskieren.

Treffpunkt: 16.00 Uhr, Alte Mole (Hafen Wyk), Anmeldung erforderlich.

 

Weitere Veranstaltungen am 01.August 2009 im Weltnaturerbe Wattenmeer können Interessierte beim "Naturerlebnisfinder" oder bei den einzelnen Schutzstationen erfragen.