Arche Wattenmeer - Kunstformen des Meeres
Fotoausstellung von Martin Stock in Hörnum / Sylt
Seit dem 1. Juni zeigt die Schutzstation Wattenmeer im Nationalpark-Haus „Arche Wattenmeer“ in Hörnum die Sonderausstellung „Kunstformen des Meeres“ mit Fotografien von Martin Stock. Bis zum 08. November lädt sie dazu ein, das Wattenmeer aus ungewohnter Perspektive zu betrachten: nicht nur als weite Landschaft aus Wasser, Sand und Schlick, sondern als Naturraum voller Linien, Flächen und Übergänge.
Vom Deich oder bei einer Wattwanderung erscheint das Wattenmeer oft offen und flach. Aus der Höhe wird sichtbar, wie Wind, Wasser und Strömung ständig neue Muster schaffen. Rinnen verzweigen sich, Sandbänke verändern ihre Konturen, Schlickflächen wirken wie abstrakte Zeichnungen. Martin Stock zeigt diese Formen als Ausdruck einer Landschaft, die in Bewegung bleibt.
Der Fotograf und Biologe kennt das Wattenmeer seit Jahrzehnten. Seine Begeisterung begann während des Zivildienstes bei der Schutzstation Wattenmeer auf Hallig Langeneß. Später arbeitete er unter anderem für den WWF und viele Jahre in der Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Seine Bilder werden seit langem in der Öffentlichkeitsarbeit für das Wattenmeer eingesetzt.
Die Arche Wattenmeer befindet sich in der früheren Hörnumer Kirche. Mit Aquarien, einer begehbaren Holz-Arche und vielen Informationen zur Natur Sylts ist sie das größte Nationalpark-Haus der Schutzstation, wo seit kurzem auch der Panzer einer seltenen gestrandeten Unechten Karettschildkröte zu besichtigen ist. Martin Stocks Bilder ergänzen die Arche Wattenmeer um einen besonderen künstlerischen Blick auf das Weltnaturerbe.





