Aufbau der Strandinseln auf Amrum

Vier Brutgebiete auf dem Kniepsand eingerichtet

Nach dem erfolgreichen Start im vorigen Jahr wird das Strandinselprojekt auf Amrum auch 2026 fortgeführt. Dank tatkräftiger Unterstützung vieler Freiwilliger wurden Mitte März in nur anderthalb Tagen insgesamt vier jeweils etwa einen Hektar große Ruhezonen aufgebaut. Die mit Holzpfählen und Hanfseilen gekennzeichneten Bereiche befinden sich auf dem Kniepsand zwischen Nebel und Süddorf. Federführend ist die Naturschutzkoordinatorin Hanna Zimmermann. Die Schutzstation Wattenmeer unterstützt das Projekt beim Auf- und Abbau sowie bei der Kontrolle des Brutgeschehens.

Die Gebiete bleiben voraussichtlich bis Ende August oder Anfang September bestehen. Bis dahin werden die Brutvögel (und später hoffentlich die Strandvogel-Familien) wöchentlich von der Schutzstation und der Naturschutzkoordination kontrolliert. Zusätzlich überwachen automatische Kameras die Entwicklung. Wir hoffen, dass vor allem Sandregenpfeifer und Zwergseeschwalben die beruhigten Bereiche erkennen und zum Brüten nutzen. 

Gruppe mit Handwagen unterwegs vor den Dünen
Weit ziehen sich die Wege auf dem Kniepsand.
Team mit Trecker bei der Mittagspause
Hilfreich war daher die Unterstützung mit Trecker und Anhänger für den Materialtransport.
Spannen der Seile
Nicht nur das Bohren der Löcher für die Pfähle erfordert Kraft, sondern auch das Spannen der Seile. Immerhin motivierte zeitweise das Sonnenlicht.
Gruppenbild auf dem Kniepsand
Gruppenbild mit den Teams von Schutzstation Wattenmeer, Öömran Ferian, der Naturschutzkoordinatorin und weiteren Helfern samt Pfählen, Seilen und Erdbohrern. Schön, wenn viele helfende Hände mit anpacken. Vielen Dank!