Cranberry-Aktionen auf Sylt

Naturschutz zum Mitmachen

In den Sylter Dünen breitet sich die aus Nordamerika eingeschleppte Cranberry aus. In feuchten Senken überwuchert sie empfindliche heimische Pflanzen, wie Sonnentau, Lungenenzian oder Moosbeere.

Bei Hörnum entfernen wir seit über 10 Jahren in einem Projekt aktiv die Cranberry aus den Dünentälern. Gemeinsam rupfen wir sie samt ihrem Wurzelwerk aus dem Sand, um den ursprünglich heimischen Pflanzen wieder eine Chance zu geben.

Bestände des Lungenenzians oder des Sonnentau haben sich bereits wieder erholt. Gern wollen wir noch weitere Gebiete von der eingeschleppten Pflanze befreien - und dabei ist jede weitere Hand hilfreich :-)

Am 27. September sowie an den 7 weiteren Wochenenden bis zum 15. November bieten wir daher gemeinsame öffentliche Cranberry-Aktionen an. Diese dauern je nach Wetter 2 bis 3 Stunden.

Als Ausrüstung sind wetterfeste Kleidung und Gummistiefel nötig. Neopren-Handschuhe verleihen wir gern. Hier geht es zu den einzelnen Terminen.

Freiwillige rupfen Cranberry
Gemeinsam schafft man viel - und es macht mehr Spaß! Cranberry-Rupfen in den Dünen bei Hörnum.
Gruppe in nassem Dünental
Nach Regen kann es in den Dünentälern nass sein. Daher sind Gummistiefel sinnvoll.
Hände voller Cranberries
Die Beeren der gerupften Pflanzen kann man mitnehmen - und etwa Marmelade daraus machen.
Mittlerer Sonnentau
Ohne die Cranberry haben der Sonnentau und andere seltene Pflanzen wieder einen Lebensraum.
Blühender Lungenenzian
Auch der Lungenenzian bekommt wieder eine Chance.