Vogelzählungen auf den Außensänden

Lange Tage im Weltnaturerbe Wattenmeer

Seit Ende März sind die Tage so lang, dass drei Gezeiten im Hellen liegen können. Damit sind wieder die ganztägigen Vogelzähltouren hinaus auf die Außensände im Nationalpark möglich.

Jeweils zur Springtide um Vollmond oder Neumond starten unsere Freiwilligen frühmorgens zu langen Wattwanderungen durch den Nationalpark hinaus auf "ihren" Sand. Mittags liegen die Sandbänke wie Inseln im Meer. Dann zählen die Teams die Zugvögel, die dort in großen Schwärmen rasten bevor sie mit der Ebbe wieder auf dem Watt Nahrung suchen können. Mit dem ablaufenden Wasser machen sich auch die Zählerinnen und Zähler wieder auf den Heimweg übers Watt.
Die Bilder zeigen Eindrücke unserer Zählerinnen von Hooge, die vorige Woche tagsüber auf dem Japsand und zur Unterstützung des Vogelwarts vom Verein Jordsand auf dem Norderoogsand unterwegs waren. Ähnlich gehen auch die Freiwilligen von Büsum wieder im Zwei-Wochen-Rhythmus zum Blauortsand hinaus und die von Pellworm zum Süderoogsand. Lange Tage im Weltnaturerbe Wattenmeer!

Vogelzählerin mit Fernrohr und Notizbuch auf dem Japsand
Natalie war mit Hanna vormittags von Hooge zum Japsand gestartet, um hier mittags die Vögel zu zählen.
Vogelzähl-Fernrohr auf dem Norderoogsand
Judith lief mit dem Norderooger Vogelwart Sebastian hinaus auf den Norderoogsand.
Fernrohr in den Dünen auf Norderoogsand
Der Norderoogsand entwickelt sich seit Jahren zu einer richtigen Düneninsel. Spannende natürliche Dynamik weit draußen im Nationalpark.
Am Abend über das Watt nach Hooge
Erst zum Abend gibt die Ebbe wieder den Rückweg nach Hallig Hooge frei.
Watt und Priel im Abendlicht
Blick zurück in Richtung Norderoogsand