Vom Zivi zum Profi-Ornithologen
Zivil- oder Freiwilligendienst als Schritt zum vogelkundlichen Beruf.
Als Steffen Oppel 1994 als Zivildienstleistender nach Westerhever zur Schutzstation kam, hatte er vom “Birding” nicht viel Ahnung - wie die meisten seiner Kollegen. Dann packte ihn die Begeisterung für die gefiederten Gäste rund um den Leuchtturm.
Solange er noch in Deutschland studierte, kam er oft zurück an den Turm, um sein Vogelwissen an folgende Zivis weiterzugeben. Danach führte ihn sein Weg an so unterschiedliche Orte wie Papua Neuguinea oder Alaska. Nach vielen Jahren beim britischen Vogelschutzverband RSPB arbeitet er heute an der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Aus dem Schulabgänger ohne Vorkenntnisse wurde ein Berufs-Orni.
Für viele Zivis und Freiwillige war ihr Dienst bei der Schutzstation Wattenmeer der Grundstein für eine lebenslange Vogelbegeisterung. Dies ist auch das Ergebnis einer Umfrage unter unseren Ehemaligen, die wir gerade bei der Tagung der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft in Mainz präsentieren konnten.
Und wer kann das besser verkörpern als Steffen, einer der vielen Profi-Ornithologen mit "Schutzstation's"-Wurzeln.
War Deine Zeit bei uns am Wattenmeer für Dich ebenfalls der Grundstein für einen vogelkundlichen Beruf? Dann schreibe gern eine kleine Nachricht an ehemalige(at)schutzstation-wattenmeer.de.
Mehr zum Thema gibt es im nächsten “Wattenmeer”-Heft im November.



