"Wattenmeer"-Heft 2026 Nr. 2
Forschung im Frühjahr, Jäger im Sand, Ringelgänse
In diesen Tagen wird das aktuelle “Wattenmeer”-Heft verschickt. Sein Schwerpunkt ist unsere Betreuungsarbeit in den Schutzgebieten. Sie umfasst die Besucherlenkung an Stränden ebenso wie den Aufbau eines Elektrozaunes zum Schutz eines Brutgebiets vor Füchsen oder auch die Erfassung von Kreuzkröten in Brackwassertümpeln.
Ein Höhepunkt für viele Freiwillige war sicher die Brutvogelkartierung. Es war zwar nicht immer einfach, etwa versteckt brütende Rotschenkel in den abgelegensten Vorländern zu entdecken. Einmalige Morgenstimmungen sowie Beobachtungen von Seeadlern, Blaukehlchen oder Seeschwalben lohnten aber allemal den Aufwand.
Barbara Ganter gibt in diesem Heft einen fundierten Überblick über die Entwicklung und den Schutz der Ringelgänse im Wattenmeer. Leider beeinflusst die Klimakrise in der Arktis auch die Bestandszyklen von Lemmingen, Füchsen und Schneeeule und damit auch die Zahlen der Gänse.
Wer Rainer Borcherdings Artikel über räuberische Insekten der Dünen liest, ist froh, größer als drei Millimeter zu sein. So könnte der in seinem Trichter auf Beute lauernde Ameisenlöwe auch Science-Fiction-Autoren bei der Erfindung unheimlicher Jäger inspiriert haben.
Außerdem stellen wir die neue Leitung der Nationalparkverwaltung vor und laden zum Besuch der Sonderausstellung von Martin Stock in der Arche Wattenmeer ein.
Zeitschrift “Wattenmeer”
Das “Wattenmeer”-Heft erhalten Mitglieder und Menschen, die unsere Naturschutzarbeit mit Spenden oder regelmäßigen Förderbeiträgen unterstützen, viermal jährlich kostenlos per Post. Hier geht es zur Übersichtsseite mit dem Inhaltsverzeichnis und einigen bereits online verfügbaren Artikeln. Auf dieser Seite stehen auch alle älteren Ausgaben von "Wattenmeer" komplett zum Download.



