Winterwetter im Wattenmeer

Schnee, Sturm und Frost

Direkt nach den Sturmtagen Anfang Januar wurde es deutlich kühler. Teilweise fiel an der Westküste dichter Schnee, der mancherorts vom Wind über das flache Land geweht wurde.
Die ergiebige Schneefront von Sturm “Elli” heute (9.1.) blieb zum Glück weitgehend an der Elbe hängen, so dass zwar eisiger Ostwind über den Nationalpark fegte, aber die Wege rund um die Stationen weitgehend frei blieben.

Die Bilderserie gibt einige Eindrücke der jüngsten Tage von Sylt bis nach Dithmarschen.

Collage Station und Freiwillige in Hörnum
Luftsprünge zum ersten Schnee am 3. Januar in Hörnum auf Sylt. Die alte "Bretterbude" wirkt schon richtig winterlich.
Schafe in Schnee und Morgennebel
Am selben Tag auf Pellworm.
Nationalpark-Haus Pellworm hinter Fischkuttern
Unser Nationalpark-Haus (im Hintergrund) liegt direkt am alten Pellwormer Hafen.
Vollmond über verschneiter Hallig
Vollmond am 4.1. morgens über Hallig Hooge. Somit war Springtide und damit auch der Termin für die Vogelzählung.
Sonnenaufgang auf winterlicher Hallig
Blick zum Sonnenaufgang mit dem Hallig-Spielplatz, der zwei Tage zuvor noch vom Landunter geflutet worden war.
Verschneiter Spülsaum auf dem Kniepsand
Herrlichster Winter auf dem Amrumer Kniepsand...
Hallig im Schnee
... oder auf Hallig Langeneß. Hier der Blick vom Seminarhaus ostwärts.
Freiwillige in Winterkleidung vor Vogelzählung
Wie die anderen Teams machten sich auch die Hooger Freiwilligen auf den Weg zur Vogelzählung.
Verschneite Dünen unter Sternenhimmel
Nachts im hellen Mondlicht zeichneten sich schneeweiß die neu gebaggerten Tümpel des Sandküste-Projekts in den Dünen vor St. Peter-Ording ab.
Station Langeneß in tiefem Schnee
Das Nationalpark-Seminarhaus Peterswarf auf Hallig Langeneß.
Verschneite Station Meldorf
Ebenso tief verschneit unsere jüngste Station "Wattwurm" im Meldorfer Speicherkoog.
Reetdach mit langen Eiszapfen
Noch winterlicher wirkte dieses alte Hallighaus nahe unserer Station auf Hooge.
Schnee wirbelt vor Böhler Leuchtturm
Heute war eigentlich Schneesturm angesagt. Da aber kein neuer Schnee vom Himmel kam und der alte ziemlich fest lag, wurden wie vor St. Peter-Böhl nur bei den stärksten Böen einige Flocken aufgewirbelt.
Teilweise zugewehter Salzwiesenpriel
Draußen in den Salzwiesen waren dennoch manche Schneebretter zu finden, die der Wind in den vergangenen Tagen erzeugt hatte.