Kitesurfen und Vögel im Weltnaturerbe Wattenmeer

Ein ausführlicher Artikel in der Zeitschrift "KITE & friends" zeigt, wo das Kitesurfen im Nationalpark mit den Ansprüchen von Brut- und Zugvögeln kollidieren kann und bietet Ansätze, diesen Konflikt zu entschärfen.

02.08.2016

Der komplette Artikel des Biologen Rainer Schulz steht hier als PDF zur Verfügung.

Ergänzt wird er im Heft durch das folgende wohltuend versöhnliche Editorial von Herausgeber Jens Baxmeier. Er schreibt:

"Blättert man durch eine beliebige Ausgabe der "KITE & friends", so wird man nicht nur viele Drachen, sondern auch die atemberaubende Natur sehen, in der sie geflogen werden. Allein durch den Wind als Antriebsmittel für die schönste Freizeitbefschäftigung der Welt sind die meisten Kiter sehr naturverbunden. Gerade die Küsten haben es uns angetan. Der gleichmäßige Wind, die freien Strandflächen und das Meer - wo, wenn nicht hier, passen Kites perfekt ins Bild?

Bei aller Euphorie sollten wir nicht vergessen, dass wir selbst hier nicht die einzigen sind. Andere Strandbesucher - vielleicht sogar Sportskameraden - sowie Pflanzen und Tiere sollten wir bei unserem Treiben in keinem Fall in Mitleidenschaft ziehen. Selbst wenn das Drachenfliegen noch so friedlich wirkt, helfen der nötige Weitblick und die Achtsamkeit für das Drumherum, auch in Zukunft immer willkommen zu sein.

Egal ob an der Nord- oder Ostseeküste Deutschlands oder als Gast im Ausland: Love it like a local! - heißt: Behandle die Umwelt, als wenn Du ein Einheimischer wärst.

Nachdenklich, Euer

Jens Baxmeier"