Pottwale - Giganten der Tiefsee

Aufgrund der zahlreichen Pottwal Strandungen im Jahr 2016 ist diese Sonderausstellung entstanden. Sie beschreibt die Lebensweise dieser besonderen Tiere und zeigt unter anderem auf, was Pottwale am liebsten fressen, wie sie jagen, welch soziale Wesen sie sind und welche enorme Distanzen sie jedes Jahr schwimmen.

Die Nordsee Strandungen der kürzeren und längeren Vergangenheit werden genauer unter die Lupe genommen und es wird versucht zu erklären warum Pottwale stranden.

Auch wenn jede Strandung ein trauriger Anlass ist, haben wir Menschen dadurch viel über die Lebensweise der Tiere herrausgefunden. Sonst ist es uns naturgemäß kaum möglich ihnen so nah zu kommen. Wie wird ein ein gestrandeter Pottwal geborgen? Besteht nach der Strandung wirklich Explosionsgefahr? Kann ein Wal im Flachwasser auch noch gerettet werden?

Was passiert mit dem Tier nach der Strandung? Wie kann man die verschiedenen Bestandteile nutzen?

Kommen Sie vorbei und finden Sie Antworten auf diese und andere Fragestellungen! Die Sonderausstellung "Pottwale - Giganten der Tiefsee" in der Arche Wattenmeer kann zu regulären Öffnungszeiten der Arche Wattenmeer besucht werden un der Eintritt beinhaltet auch den Besuch der Sonderausstellung.

Wir danken dem Multimar Wattforum und dem LKN für die Leihgabe der Ausstellung.

Die letzten 300 (2017)

 Die Sonderausstellung „Die letzten 300“ kann in der Zeit vom 01.06.-31.10.17 in der Arche Wattenmeer im Rahmen des Ausstellungsbesuches besichtigt werden. 

In Kooperation mit dem WDC, NABU, OceanCare und das Kleinwalschutzabkommen ASCOBANS zeigen wir die künstlerischen Beiträge zum Kreativwettbewerb „Die letzten 300“. Mit der Ausstellung machen die Organisationen auf die kritische Lage des Ostseeschweinswals aufmerksam. Nur noch wenige Hundert Tiere des einzigen in Deutschland heimischen Wals leben in der zentralen Ostsee. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist Schirmherrin der Ausstellung.
Neben Malereien, Illustrationen, Filmen und Skulpturen sind in der Ausstellung auch vielfältige Informationen zur Situation des Ostseeschweinswals zu finden. Begleitet wird die Ausstellung, die bis zum 31. Oktober zu sehen sein wird, von weiteren Theateraufführungen und Fachvorträgen. Anlässlich der Eröffnungsfeier am 1. Juni wird es ein besonderes Programm geben, u.a. wird WDC-Meeresbiologe Fabian Ritter einen Vortrag über Schweinswale halten. Die Werke zum Thema „Was bedeuten dir Schweinswale?“ wurden bereits im Jahr 2015 im Meeresmuseum Stralsund gezeigt.
„Wir sind immer wieder fasziniert von der Vielfalt der Werke, die von Kinderbildern bis zu Skulpturen professioneller Künstler reichen. Sie sind Ausdruck der großen Besorgnis der Menschen über die Situation der Wale und gleichzeitig eine dringliche Aufforderung für verbesserten Schutz der Tiere“, so die Organisatoren.
Die Ausstellung bietet den Besuchern eine außergewöhnliche Möglichkeit, sich mit dem Schweinswal, seiner Bedrohung und seinem Schutz auseinanderzusetzen. Jüngsten wissenschaftlichen Schätzungen zufolge leben nur noch wenige Hundert Tiere in der zentralen Ostsee, östlich der Halbinsel Darß. Insbesondere der ungewollte Beifang in Fischernetzen und die zunehmende Belastung durch Unterwasserlärm machen der kleinen Restpopulation das Leben schwer. Die Weltnaturschutzunion stuft diese Population als akut vom Aussterben bedroht ein.
„Den Nordsee-Schweinswalen vor Sylt geht es deutlich besser als den Brüdern und Schwestern in der Ostsee, dennoch braucht es weitere Schutzmaßnahmen“, so Dennis Schaper, Leiter der Schutzstation Wattenmeer auf Sylt. „Zum Schutz der Kleinwale wurde im Jahr 1999 wurde das erste Walschutzgebiet Europas im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer eingerichtet, welches jedoch bis heute nicht in den offiziellen Seekarten eingezeichnet wurde. Auch der Lärm durch den Ausbau der Offshore Windkraft beeinträchtigt die Schweinswale hier bei uns“ betont Schaper.

 

 

Film zur Sonderausstellung von Sylt 1