Der Knotentang  

(Ascophyllum nodosum)

Knoten im Tang?

Der Knotentang ist bei uns die Braunalge mit den größten Schwimmblasen. Anders als beim Blasentang, dessen Blasen paarig beiderseits der Mittelrippe angeordnet sind, sitzen die Gasblasen beim Knotentang einzeln in der Mitte des bis 1,5 cm breiten Stängels. Er hat sozusagen Knoten im Stängel, daher der Name.

Wo wächst Knotentang?

Er siedelt auf Uferfelsen in der mittleren Gezeitenzone. An brandungsgeschützten Stellen kann er dichte Bestände bilden; bei stärkerer Wellenexposition wird er von Spiral- und Blasentang ersetzt. Die oft zahlreich angespülten Exemplare stammen kaum von Helgoland, wo die Art selten ist, sondern überwiegend aus dem Ärmelkanal und von der britischen Küste.

Bienen und Blumen?

Ab August bildet der Knotentang keulenförmige, mit Gallerte gefüllte Seitenblasen, in denen Keimzellen entstehen. Diese verlassen durch Poren die Fruchtkörper und schwimmen im Meer umher. Erfolgreiche Zellen bilden auf Hartgrund eine Haftscheibe. Aus ihr wächst der Algenstiel heraus, der nach 2 Jahren die erste Blase bildet. Alljährlich im Frühjahr wächst eine weitere Blase - die Alge kann 15 Jahre werden!

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